3. August , 00:25 Uhr

ich fange einfach an, ich bin -kurz & knapp- verwirrt!
am abend des 1.8. hat eine freundin geburtstag gefeiert, ich habe etwas viel auf leeren magen getrunken, was dabei rauskommt, können sich die meisten wahrscheinlich denken. an dem abend war auch ein junge da, ich denke, er hat mich nciht einmal gesehen, aber ich habe ein.. gefühl so .. nicht, dass ich gleich verliebt bin, aber ich kenne ihn vom sehen eh schon etwas länger. naja, das, was mich so fertig macht, ist eine eigentlich (!) gute nachricht: maxi kommt wieder nach halle!
aber nein, sie wirft damit ihr leben weg, das weiß ich. und alle schreiben irgendwas von wegen 'juhu, schön dass du wieder da bist' und bla .. die haben ja alle keine ahnung, sie sollten vielleicht mal nachdenken-.-

ich bin fertig, und so sehe ich auch noch aus! ich verabschiede mich vorerst schon einmal!

3.8.10 00:29, kommentieren

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21. Juli 2010, 23:56

ich weiß nicht, wohin mit all meinen verdammten gefühlen. wieso kann das leben nicht einfach so leicht sein, wie bei anderen? wieso muss ich das gefühl haben, das unglück verfolgt mich auf schritt & tritt? ich weiß, dass es mir im vergleich zu anderen echt gut geht. aber ich verstehe manchmal nichts mehr, nichts.
ich habe eine beste freundin, es ist maxi. das weiß ich, aber bei anderen besten freunden ist es leichter. bei denen ist es nicht so, dass diejenige seit einem monat 509 kilometer weit weg wohnt, und dann auf einmal gegen ihren willen doch in der nähe bei ihrem vater bleiben muss (vorerst), aber jeglicher kontakt verboten wird. das gericht wird bald entscheiden, wie es jetzt für immer bleibt, aber lieber 509 kilometer weit weg und jeden tag internet-kontakt, als nur 4 kilometer weit weg und gar keinen kontakt. und noch dazu ist sie dort einfach nicht glücklich und wird auch nicht menschlich behandelt -.-
und dann ist es bei anderen sicher nicht so, dass die eltern total verschieden sind, sich sozusagen trennen, aber noch zusammen wohnen, wie freunde. und auch nicht, dass der vater absolut abwesend vor seinen chatrooms sitzt, den ganzen tag nach der arbeit. und dann haben sie vielleicht auch nicht das problem, um 9 schon zuhause sein zu müssen. vielleicht habe ich auch etwas hohe ansprüche für mein alter, aber ich kann meine mama nicht anlügen und sagen, ich schlafe woanders. das kann ich nicht, deshalb sage ich immer wieder die wahrheit, die letztendlich dazu führt, dass ich nicht wegdarf!
und vielleicht haben sie auch nicht das problem, dass sie sich ausgenutzt fühlen. ich dachte immer, wir seien wie schwestern. beste freunde, sozusagen. einfach echt gute freundinnen. aber wenn ich sehe, dass ich sie anscheinend nur noch antreffe, wenn gefeiert wird und ich ansonsten von ihr nur zu hören bekomme 'mach nicht so'n drama' , na wunderbar. sie hat sich immer beschwert, dass ich viele andere freunde hatte, mit denen ich weggegangen bin, und jetzt? sie macht genau das gleiche.

ich werde einfach schlafen gehen und warten, bis die aus ihrem urlaub wiederkommt, die mir immer hilft. die einzige, die es geschafft hat, meine tränen wirklich zu trocknen.

eventuell verwirrt euch mein ganzes hin & her von glücklich & unglücklich. aber es soll hier kein selbstmitleidsprogramm werden, ich möchte einfach nur loswerden, dass ich nicht weiter weiß.

21.7.10 23:56, kommentieren

7. Juli 2010, 17:10 Uhr

ich muss so viel berichten. angefangen bei meinen in paris verbrachten vier tagen, welche durchaus eine erfahrung waren. aber nein, sie waren kein urlaub, der der erholung galt. es war ein wirklich anstrengender urlaub, in dem es auch hin und wieder einige meinungverschiedenheiten gab. mittwoch, den 30. Juni sind wir also 3:30 Uhr in der nacht mit mühe und not aufgestanden, um pünktlich um 5 im auto zu sitzen. das mit dem pünktlich war dann eine andere sache, aber immerhin waren wir rechtzeitig in berlin schönefeld, am flughafen. 8:30 Uhr hoben wir ab, alles lief gut, sodass wir pünktlich 10:00 Uhr in Paris Orly waren. Von da aus mit dem OrlyBus, der allerdings schwer zu finden war, nach denfert rochereau und dort mit der métro, die genauso schwer zu finden war, nach pasteur. dort angekommen lag das hotel direkt vor der station. und mal abgesehen von tropischen temperaturen war es nicht schlecht da. abends sind wir noch schön zumn eifelturm gelaufen und essen gegangen. donnerstag waren wir in montmartre, was wohl das beste am ganzen urlaub war von montmartre sind wir gleich zum triumphbogen, wo gleich die avenue des champs elysées liegt. die teuerste straße paris' . zugegeben .. begeistert war ich schon. als ich dann aber die preise sah, änderte sich das ein wenig. ich meine, eine eiskugel 2.70 Euro, nein, das muss nicht sein freitag ging's nach chinatown und auf den eifelturm. samstag dann zurück. über den rückflug wollen wir gar nicht reden, da verspätung und einige turbulenzen bei der landung ihn nicht gerade angenehm machten.
- so viel nun also dazu.

zu meinem letzten eintrag, der vielleicht etwas emotional klang: ich hatte mal wieder eine phase, in der ich mal gute mal schlechte laune habe. das soll nicht heißen, dass das, was darin steht, nicht der wahrheit entspricht, denn das tut es auf jeden fall. aber so ausgeprägt ist mein selbstmitleid nicht immer. denk das bitte nicht ;D
doch alles in allem geht es mir wirklich gut! die extreme 'ich will am liebsten nur noch sterben'-phase ist glücklicherweise vorbei (:

in ein paar stunden läuft wieder fußball, deutschland gegen spanien. ich bin ja währen der wm ein echter fan, aber manchmal wäre es mir lieber, deutschland wäre mal schon raus. dann wäre der ganze trubel und der ganze stress nicht. heute habe ich einfach keine lust, mich rauszubegeben, aber tanja hat mich überredet, dass ich mit ihr und ihrer schwester und so gucke ..
naja, eigentlich wäre ich lieber zuhause geblieben, aber nach langen diskutieren habe ich mich dazu bereit erklärt, mitzukommen.

1 Kommentar 7.7.10 17:10, kommentieren

6. Juli 2010, 01:00 Uhr

ich fühle mich leer. es fühlt sich an, als wäre ein einziges loch in meinem bauch. das loch, es zieht sich hin bis zur brust, da,wo sich eigentlich mein herz befinden sollte. doch irgendwie werde ich das gefühl nicht los, mein herz hat aufgehört zu existieren. vielleicht, ganz vielleicht, ist es ein herz, was nur zeitweise schlägt. es lebt in szenen.
ich lerne einen besonders wertvollen menschen kennen, ich merke von anfang an, der jemand ist besonders. -mein herz schlägt ,
ich bekomme die bestätigung, etwas richtiges getan zu haben. -mein herz schlägt.
ich habe die ehre, meine lieblingsmädchen zu sehen und zu umarmen, mich ihnen anvertrauen zu dürfen. -mein herz schlägt.
, und doch sind das alles nur einzelne, meist doch viel zu kurze szenen in meinem leben. gerade vor nicht allzu vielen minuten hatte ich das gefühl, einfach tanzen zu wollen. und ich spürte mein herz schlagen.
doch wo bleibt das schlagen meines vielleicht noch lebenden herzens, wenn ich einen jungen sehe? es bleibt aus, da ist ein loch. es ist nicht so, dass ich immer darunter zu leiden habe, doch auch wenn ich daran denke, wie selten ich einige meiner herzdamen zu gesicht bekomme, fühle ich ein einziges großes loch in mir. manchmal denke ich, ich bin nicht fähig zu lieben. ich liebe meine mädchen, ohne die ich nichts wäre. doch mir fehlt wieder einmal etwas in meinem leben. es fehlt die beste freundin. es fehlt die, von der ich ausnahmslos, zeitlos geliebt werde. anscheinend bin ich nicht in der lage, etwas auf dauer richtig zu machen, richtig zu lieben, denn sonst würde sich die ansicht auf mich nicht bei allen wieder und wieder verändern. sie würden nicht anfangen, mich weniger zu lieben, nur weil wir uns eine längere zeit nicht gesehen haben. doch so ist es, woraus ich schließe, etwas falsch zu machen.
oh, sag mir einer was es ist. sag es mir, damit auch in mir endlich ein wahres herz unbegrenzt leben kann.

6.7.10 01:01, kommentieren